Die vergangenen Wochen luden nicht gerade zu leidenschaftlichen Mountainbike Ausfahrten ein. Nun sind auch die schattigen Waldstücke schneefrei, also Zeit um das erste mal Frühlingssonne zu tanken und neue Pfade in den nordhessischen Bergen unter die Stollen zu nehmen. Das gesteckte Ziel, neben der Arbeit doch die ein oder andere Stunde auf dem Mountainbike zu verbringen. Die Bikes des Jahrgangs 2010 scheinen da wie gerufen, um fahrtechnische Grenzen neu auszuloten. Unsere Hersteller Stevens und Bionicon haben sich einiges überlegt wie man zumindest aus materialtechnischer Sicht alle Trümpfe in der Hand hält.
Mich zog es an diesen sonnigen Freitag zur Weidelsburg, der größten nordhessischen Burgruine. Nach einer fantastischen Aussicht vom Wehrturm, auf die Bergkette des Habichtswalds im Osten, schmeckte die mitgebrachte Brotzeitund der heiße Tee gleich doppelt gut.
Die Abfahrt vom Weidelsberg auf dem Wanderweg mit der Kennzeichnung “4″ hat es mir besonders angetan. Steiles Gelände, knifflige Kehren, Stufen über Wurzelwerk. Zugegeben, für den Saisonstart war das starker Tobak, aber das Glücksgefühl war trotz Fußabsetzen an der ein oder anderen Schlüsselstelle groß!
Meine Empfehlung für solche traillastigen Mittelgebirgstouren sind Mountainbikes mit Federwegen zwischen 120-160mm, ein geräumiger Rucksack mit einer zünftigen Brotzeit darin, Helm, Handschuhe und Protektoren.
Selber fahre ich ein Supershuttle von Bionicon mit Rohloff -Speedhub, die stufenlose Geometrieverstellung verwandelt das Rad von einer Bergziege zu einem ausgewachsenen Enduro.
Niedriges Gewicht wie ein Allmountain, üppigr Federweg und Reserven wie ein Enduro hält das neue Stevens Ridge Max bereit. Hier sollten nicht nur heimische Touren richtig fetzen, sondern auch anspruchsvolle Alpentouren möglich sein. Wir haben den guten Stoff im Laden, überzeugen sie sich selbst!


